Aus der Zeitschrift EinSicht Sommer 2008

Zu Ehren der Zecken, Milben und saugenden Insekten!

Eike Braunroth

Ein Wort zuvor

Wer wird es lesen? Sicherlich wieder die kleinen Tiere, um die es in dieser Ausgabe geht. Also liebe Zecken, Milben, Läuse und Flöhe, wir schreiben heute für Euch! Es gibt Euch an Pflanzen, an Tieren, am Menschen. Über Euch Blattläuse an Pflanzen gab es im vergangenen Jahr ein Extraheft. Über Euch Varroamilben schrieben wir im ersten Heft dieses Jahres.

Hier geht es um Euch, die Ihr gerne am Menschen arbeitet. Doch manche Menschen wollen euch gar nicht "sehen". Können sie Euch denn sehen? Nun, meistens seid Ihr sehr klein oder haltet Euch an Orten versteckt, die der Mensch aus Scham vor anderen Menschen verbirgt, also dort, wo es auf der Haut warm und feucht ist und wo diese auch noch von Haaren bedeckt ist, also im Schambereich.

Ich schreibe über Euch, die Ihr Euch bei den Tieren aufhaltet, die in der Obhut des Menschen sind. Hier seid Ihr gar nicht beliebt. Das ist das Resultat purer Unwissenheit, Unreife, Unfähigkeit. Auch hier seid Ihr nur die Erscheinung dessen, was beim Menschen in Disharmonie ist. Diese überträgt sich auf das Tier ~ beziehungsweise ~ das Tier übernimmt es vom Menschen, damit dieser nicht zu "leiden" braucht. Praktisch ~ Nicht wahr?? Ich möchte so sein wie ihr. Ihr lebt euer Leben, dient der Natur, der Erde, den Pflanzen, den Tieren, den Menschen. Ihr macht euch keine Gedanken.

Aber wie lange werdet ihr noch verkannt, missachtet, verantwortlich gemacht? Wie lange noch? Alles im Universum strebt nach Vollkommenheit. Alles im Universum strebt nach Glückseligkeit. Alles im Universum! Der Buddhismus sagt:

Mögen alle Wesen glücklich sein!

Die Tiere sind es immer! Sie kennen das Unglücklichsein nicht, so wie die Menschen es kennen. Die Tiere gehen ihren Weg, wie er auch immer aussieht. Wenn sie mit dem Menschen leben, vertrauen sie ihm, als ihrem großen Bruder und ihrer großen Schwester. Dann übernimmt der Mensch die Verantwortung für die Tiere und sorgt dafür, dass sie glücklich sein können. Nun wieder zu den:

Zecken! Milben! Läusen und Flöhen!

Ich schreibe, was sie für die Tiere bedeuten. Doch vom Menschen lässt es sich nicht ganz trennen, weil das menschliche Verhalten bei denjenigen Tieren, die in seiner Nähe leben ganz und gar wichtig ist.

Als ich Kind war in der Kriegs- und Nachkriegszeit, waren viele Familien in Sorge, um ein enges Familienmitglied, innerlich zerrüttet und äußerlich häufig zerrissen.Männer wurden von den  Frauen getrennt. Kinder von ihren Müttern. Das führte dazu, dass sie innerlich und äußerlich schwach wurden, keine Abwehrkräfte hatten, häufig nichts sehnlicher wünschten als zu sterben. Der Todessehnsucht ging eine Abwehrschwäche voraus.

Über Bienen und Varroamilben habe ich im Frühjahrs-Heft 2008 geschrieben. Heute beschäftigen Zecken! Milben! Läuse! und Flöhe! bei Rindern, Schweinen, Hühnern, Puten, Schafen, Ziegen, Kaninchen, Fischen, Vögeln, Hunden, Katzen Landwirte und Tierhalter in allen Ländern.

Die genannten kleinen Tierchen sind allesamt solche, die auf dem Außenkörper der Ausnutztiere sitzen. Sie werden "Ektoparasiten" genannt gegenüber denjenigen, "Endoparasiten", die sich im Innenkörper der Tiere befinden Das gehäufte Auftreten zeigt gleichermaßen wie beim Menschen auf einen Kriegs-, Konkurrenz-, Angst-, Zerrüttungs-, Zerrissenheitszustand mit dem Wunsch zu sterben hin, oder ~ wie bei den Bienen ~ hier unsichtbar zu werden, um in den geistigen Welten anzukommen.

Es ist ein Warnzeichen, dass die Tiere geschwächt wurden.

Was könnten die Ursachen sein?

Allenthalben wird auf die Haltung, die Art und Weise der Behandlung, der Fütterung, der Behausung hingewiesen. Doch sind dies keine Ursachen! Es sind Wirkungen dritten oder gar vierten Grades. Der handelnde Mensch stellt eine Wirkung zweiten Grades dar.
Sobald der Mensch in sich Gedanken~Gefühle bewegt, zeigt er schon eine Wirkung ersten Grades.

Wo liegen die Ursachen?

Natürlich auch beim Menschen, der als erste Ursache durch die in ihm schlummernden unsichtbaren Gesinnungen zu begreifen ist. Das dringt durch Gedanken~Gefühle, Handlungen, Haltung, Behandlung, Fütterung, Behausung nach außen, das heißt, es kommt bei den Zecken, Milben, Läusen an, die den Ausnutztieren zu Diensten sind und ihnen helfen, sie in ihrer Todessehnsucht zu unterstützen.

Darum kommt der Landwirt und Tierhalter nicht herum!

Wem diese Gedanken zu schwierig zu verstehen sind, möge sich trösten: Sie sind Teil der in den Grundsatzkursen ausführlich behandelten Inhalte.


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